Kino MacGregor Workshop Amsterdam 2017

August 23, 2017

 Quelle: Instragram @Kinoyoga @Lightbomb.de

 

Seit einigen Jahren bin ich ein großer Fan von Kino MacGregor. Sie unterrichtet Asthanga Yoga und hat ihre Praxis bereits mit 19 Jahren angefangen. Nach 3 Jahren praktizieren in New York ging sie nach Mysore, Indien, wo sie vom Begründer des Asthanga Yoga Unterricht erhalten hat. 10 Jahre hat sie zwischen USA und Indien gependelt und hat mehrere Monate mit ihrem Guruji verbracht. Mit 29 Jahren hat sie von ihm das Zertifikat zur Asthanga Yoga Lehrerin erhalten.

Seit vielen Jahren bereist sie über 15 verschiedene Länder, um die Tradition des Asthanga und ihre eigene Message "spiritual strength, balanced flexibility and emotional peace" an die Yogaschüler weiterzugeben.

 

Was mir besonders gut an ihr gefällt, ist dass sie sehr authentisch rüber kommt. Ich mag keine abgespaceten Lehrer, die in ihren eigenen Yogasphären schweben und total unerreichbar erscheinen. Wir sind alle da um etwas zu lernen und es ist schön, wenn der Lehrerin wie Kino diese Anfängereinstellung noch vermitteln kann.

 

Warum habe ich mich für den Workshop entschieden?

 

Nachdem ich den Inhalt des 2,5-tägigen Workshops durchgelesen habe, wusste ich sofort - das muss ich hin, hier werde ich einiges Neues und Spannendes lernen.

 

Zudem wer sagt schon NEIN zu einem Workshop mit einem Lehrer, der so einen sehr hohen Status in der Yogawelt und dazu noch 1,1 Millionen Follower auf Instagram hat (das ist natürlich ein zusätzlicher Egobonus hehe ;) ).

 

Was waren die Inhalte vom Workshop? 

 

Freitag 18.30-20.30 - Meditation

 

Ich muss ehrlich zugeben, ich meditiere in der Stille nicht regelmäßig. Ich bevorzuge eine aktive Art der Meditation - Wandern, Spazieren, Joggen. Dabei kann ich mich sehr gut auf mich und meine Atmung konzentrieren und bewege gleichzeitig meinen Körper. 

 

Von Kino habe ich eine totale Inspiration für eine stille Meditation im Sitzen bekommen.

 

Die Technik ist super einfach: Hinsetzten, atmen und beobachten, wenn die Gedanken hoch kommen, beobachten und sich wieder auf die Atmung konzentrieren. 

 

Hört sich total simple an, ist aber leider nicht so.

 

Wer viele Gedanken im Kopf hat, der wird es kennen. Sobald man sich Zeit nimmt und sich hinsetzt, fühlt man sich von den vielen Stimmen und Gedanken im Kopf überwältigt. "Und das ist ganz normal und menschlich", so Kino. Auch wenn sie selber seit 17 Jahren täglich meditiert, hat sie die gleichen "Probleme" wie ein Anfänger.

 

Was tun? Einfach dran bleiben. Es muss keine fancy Meditatiton über 2 Stunden täglich sein. 5-15 Minuten reichen völlig aus. Aber bereits nach einigen Tagen merkt man den Unterschied. 

 

Jedenfalls habe ich mir vorgenommen die nächsten 66 Tage (dazu mehr im nächsten Post) eine 15-minütige Meditation zu machen. Und die letzten 5 Tage hat es sehr gut geklappt.

 

Hier sind ein paar Bilder von dem ersten Tag im DelightYoga Amsterdam.

 

 

 

 

 

Samstag 10.00-12.00 - Breath Work

 

Zunächst einmal muss ich erwähnen, dass wir die nächsten 2 Tage in einer wunderschönen Location verbracht haben. Es war die Vondelkerk am Vondelpark mit einer wunderschönen und warmen Energie. So was schönes und einzigartiges habe ich bis jetzt noch nie erlebt. Hier sind einige Bilder:

 

 

 

 

Die Anwendung von der richtigen Atemtechnik sowie Mula und Uddiyana Bandha waren das Thema von diesem Workshop.

Kino erklärte sehr verständlich und klar wie der energetische Verschluss funktioniert und anschließend haben wir es an einigen Asanas aus der Asthanga Primary Series ausprobiert und geübt.

 

 

Samstag 14.00-16.00 - Be Strong

 

Nach der 2-stündigen Mittagspause ging es um die Kraft, die man für die Asthanga und auch andere Yoga Stile benötigt. 

 

Eine der schwierigsten Transitions in Asthanga Yoga ist das "Jump Through and Jump Back". Wenn man aus der Position des nach unten schauenden Hundes nach vorne durchspringt und dann wieder zurück.

 

Dadurch, dass diese Bewegung in der Primary Series zwischen sehr vielen Asanas vorkommt, war es für Kino wichtig diese Transition genau in kleine Häppchen zu brechen und genauer zu erklären. Sie hat uns 3 aufeinander aufbauende Variationen gezeigt und diese haben wir anschließend gemeinsam geübt. 

 

Da zu dem Thema "Jump Through and Jump Back" die starken und stabilen Schultern und Schultergürtel gehören, haben wir noch einige Vorübungen dazu gemacht. Und wenn man das Gefühl hatte "Meine Schulter und Arme können nicht mehr", dann haben wir erstmal mit dem Üben von "Jump Through and Jump Back" angefangen :) 

 

Fazit: Es war Sau anstrengend und schweißstreibend, aber diese Erfahrung und den Input möchte ich nicht missen!

 

 

Sonntag 10.00-12.00 - Asthanga Yoga Primary Series

 

Heute haben wir die komplette erste Serie gemeinsam mit Kino praktiziert. Und dafür haben wir genau 2 Stunden gebraucht. 

 

Ich muss ehrlich zugeben, dass es meine 5. Erfahrung mit Asthanga Yoga war. Aber ich mag diesen Stil sehr. Es ist strukturiert, klar und man kann sehr gezielt an sich und den Asanas arbeiten. 

 

 

Sonntag 14.00-16.00 - Flexibility

 

Bevor wir die Dehnübungen gemacht haben, hat uns Kino ganz genau das Konzept von der Flexibilität erklärt. Dabei spielt auch die Atmung eine sehr wichtige Rolle. 

 

Ihre Aussage über 4 verschiedene Typen Mensch fand ich sehr süß :) Es gibt den einen Typ, der von Natur aus sehr stark ist, aber nicht flexibel. Dann umgekehrt ein flexibler Typ, der wenig Kraft hat. Die letzten 2 Typen haben entweder beides oder eben weder Kraft noch Flexibilität. Und sie zählt sich zu der letzten Kategorie der Menschen. Da würde jetzt mancher sagen, aber sie kann doch voll die verrückten Posen machen. Ja aber es kam alles erst mit der Zeit und mit der regelmäßigen Übung. Von Natur aus ist sie weder kraftvoll noch flexibel.

 

Und das ist mal wieder der Beweis dafür, wie sich der menschliche Körper entwickeln kann. Kontinuierliche Praxis über die Jahre macht alles möglich. Nur beschränken wir uns oft selber, indem wir uns unnötige und unwahre Sachen einreden und uns klein machen.

 

Zu diesem Thema kann ich dir ein tolles Interview mit Kino auf Facebook empfehlen.

 

 

Mein Fazit

 

Obwohl ich nicht aus der Asthanga Richtung komme, fand ich diesen Workshop sehr bereichernd. Man hat einiges über verschiedene Bereiche des Yoga gelernt. Kino hat diesen Workshop für alle zugänglich und verständlich gemacht.

 

Da ich bereits mit ihren Onlineprogrammen bei CodyApp seit längerer Zeit trainiere, fand ich es noch mal sehr hilfreich die Erklärungen life mitzubekommen. Zudem hatte man nach jedem Workshop noch mal die Gelegenheit sich mit ihr noch mal privat auszutauschen und ihren Rat bei der einen oder der anderen Frage zu holen.

 

Die beiden Locations waren einfach atemberabend und auch die Yogis sehr inspirierend und hilfsbereit. 

 

Ich kann also diesen Workshop wärmstens empfehlen, genauso wie ihre Online Programme auf Cody App und Omstars.

 

 

Kleines Geschenk ;)

 

Wenn du jetzt total interessiert und motiviert bist, dann schau schnell auf OmStars.com vorbei. Lege einen Account an und mit dem Gutscheincode KINOYOGA kannst du einen Monat for free trainieren und dich inspirieren lassen.

 

 

Wenn du noch weitere spezifische Fragen hast, dann schreibe mir kurz eine E-Mail. 

 

Alles Liebe & see you on the mat,

xoxo Elena

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Hi & Welcome

Elena ist leidenschaftliche Yogalehrerin, Spiritjunkie, Querdenkerin und Weltenbummlerin. Sie unterrichtet Power, Budokon, Hot und Yin Yoga. 

In ihrem Blog schreibt sie über Yoga, Ernährung, Lifestyle und Mindset.

Mehr über Elena erfährst du hier.

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